Im Rahmen des Crossroads-Festivals
um 12 Uhr (!) im Forum Stadtpark in Graz
Nähere Informationen hier!
Buchpräsentation mit Robert Sommer, Maren Rahman und Martin Birkner
am 4. April 2012 ab 19 Uhr im Bildungszentrum der KPÖ, Lagergasse 98a, 8020 Graz
Vom Alltag des gesellschaftlichen Ausschlusses: Das System, das sich weltweit durchgesetzt hat, wäre nicht stabil, wenn es nicht ständig einen ausreichend breiten sozialen Rand reproduzierte. Eine soziale Schicht nämlich, deren Integration – entgegen jeder politischen Rhetorik – nicht vorgesehen ist.
Samuel Stuhlpfarrer im Gespräch mit dem Autor Robert Sommerund Martin Birkner (Mandelbaum Verlag). Die Schauspielerin Maren Rahmann wird das Gespräch musikalisch begleiten.
http://bildungsverein.kpoe-steiermark.at/robert-sommer-wie-bleibt-der-rand-am-rand.phtml
Da bewegt sich was! Soziale Bewegungen 2012
Dienstag, 13. März 2012, 18:30 Uhr
Fachbuchha
Buchpräsentationen und Podiumsdiskussion
Buchpräsentationen:
*) Robert Foltin: Und wir bewegen uns noch – Zur jüngeren Geschichte sozialer
Bewegungen in Österreich, mandelbaum kritik & utopie, http://www.mandelbaum.at/
*) Leo Kühberger / Samuel Stuhlpfarrer (Hg.): Angekommen: Krise und Proteste in der Steiermark, Forum Stadtpark Verlag, http://forum.mur.at/
*)Hans Christian Voigt / Thomar Kreiml (Hg.): Soziale Bewegungen und Social Media, ÖGB-Verlag, http://
Podiumsdiskussion:
*) Robert Foltin (Autor, mandelbaum kritik & utopie)
*) Leo Kühberger oder Samuel Stuhlpfarrer (Herausgeber/Autor, Forum Stadtpark Verlag)
*) Barbara Maier (Autorin, Soziale Bewegungen und Social Media, Expertin zum Thema politische Kommunikation im Web 2.0)
Moderation: Sonja Fercher
Eintritt frei. Mit anschließendem Buffet.
Diskussion anlässlich des Erscheinens von
Christoph Prager: Ratingagenturen. Funktionsweisen eines neuen politischen Herrschaftsinstruments
Es diskutieren: Christoph Prager (Autor) und Gabriele Michalitsch (Politikwissenschafterin und Ökonomin, lehrt an den Uni Wien und Innsbruck; Gastprofessuren in Istanbul, Budapest, Graz)
Moderation: Vanessa Redak (Ökonomin und Bankangestellte)
Im Zuge der europäischen Schuldenkrise seit Ende 2009 zählen Rating-Agenturen zu den prominentesten Neuankömmlingen in der Arena der öffentlichen Wahrnehmung. Es gibt zwar verschiedenste Standpunkte zu ihrer Rolle in der vorherrschenden Krise, doch der maßgebliche Einfluss dieser Institutionen auf die betroffenen Staaten und Finanzmärkte erscheint als unumstritten. Das Buch stellt erstmals genau die Frage nach dem Ursprung dieses Einflusses, der als explizit politisches Phänomen aufgezeigt wird. Auf welchen historischen und strukturellen Veränderungen basieren solche Einflussnahmen, wie werden sie durch internationale Regulationsmechanismen unterstützt und wie stehen sie schließlich in Zusammenhang mit der Nützlichkeit von Ratings für die Teilnehmer der Finanzmärkte? Die Schuldenkrise in Griechenland bietet den aktuellen Hintergrund zu der all diese Fragen der politischen Wirkungsmacht der Ratingagenturen in Bezug gesetzt werden.
Link zur Veranstaltung: http://buechereien.wien.at/de/programm/veranstaltungskalender/1348
Buchpräsentation & Podiumsgespräch!
Montag, 30. Jänner 2012, 18.00 Uhr
Alois-Wagner-Saal im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Was macht eine soziale Bewegung erfolgreich? Welche Rahmenbedingungen braucht Forumtheater, wenn es als Theater des Volkes wirken will? Diese Fragen sollen im Rahmen der Präsentation des Buches von Sanjoy Ganguly “Forumtheater und Demokratie in Indien” diskutiert werden. Sanjoy Ganguly ist indischer Theateraktivist und verknüpft Theater mit politischer Bewegung. Indien ist dazu ein spannungsreicher Kontext, denn als aufstrebender Global Player befindet sich das Land in großen Umbrüchen.
Zum Einstieg in den Abend gibt es Eindrücke aus dem Film ‘A Theatre in the Field’ – eine Dokumentation von Jeanne Dosse über die indische Theaterbewegung Jana Sanskriti.
Podiumsgespräch mit
- Eva Wallensteiner, Theaterethnologin, Projektreferentin der Dreikönigsaktion
- Birgit Fritz, Herausgeberin und Mitbegründerin des “Theater der Unterdrückten Wien – TdU-Wien”
- Gerald Faschingeder, Paulo Freire Zentrum, Lehrbeauftragter am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien
Anschließend kleine Snacks.
Indische Theaterarbeit zwischen Marx und Vivekananda: Das Theater der Unterdrückten wurzelt im Lateinamerika der 1960er und 70er Jahre. Es hat nicht nur vergangene Diktaturen erfolgreich überlebt, sondern meistert nun auch den Sprung ins 21. Jahrhundert. Das friedensfördernde, demokratisierende »Menschenrechtstheater« wird aktuell auf allen Kontinenten und in vielen Ländern, von Singapur bis nach Kolumbien, praktiziert.
Die indische Theaterbewegung Jana Sanskriti und ihr Gründer Sanjoy Ganguly stellen dabei laut Augusto Boal (dem Begründer der Methode), die wichtigsten außerbrasilianischen Exponenten dar. Mit einer direkten und informellen, jedoch sehr reflektierenden Art beschäftigt sich Sanjoy Ganguly in seinem Buch “Forumtheater und Demokratie in Indien” mit Fragen der Macht und Hierarchie, Bildungsmodellen und Demokratie. Es geht nicht nur um das Verstehen, sondern auch darum, eine performative Ästhetik eines »Theater als Politik« umzusetzen – in einer Zeit in der viele das Vertrauen in die Politik verloren haben.
Das Buch von Sanjoy Ganguly ist ein Beitrag zur Entwicklungsdebatte aus dem Globalen Süden. – ein provokanter Anstoß, sich mit Fragen von Bildung und Lernen, von sozialen Verhältnissen und politischer Bewegung zu befassen.
Pro und contra: Aktuelle Sachbücher im Gespräch
Mittwoch, 18. Jänner 2012, 19:00 Uhr
Hauptbücherei am Gürtel, 1070 Urban-Loritz-Platz 2a, Veranstaltungssaal
Andreas Exner/ Peter Fleissner/ Lukas Kranzl/ Zittel Werner (Hrsg.): Kämpfe um Land. Gutes Leben im post-fossilen Zeitalter (mandelbaum kritik & utopie)
Diskussion mit den Autoren und Mitherausgebern Andreas Exner und Lukas Kranzl
Moderation: Bettina Urbanek
2008 zeigte sich die harte Realität der kapitalistischen Ökokrise: steigende Preise bei Erdöl und Nahrungsmitteln und ein weiterer Schub der Verelendung, der die Hoffnung auf allgemeinen Wohlstand durch Wirtschaftswachstum immer unglaubwürdiger macht. Energie- und Nahrungsmittelpreise steigen seit 2010 erneut, der „unterirdische Wald” in Form von Erdöl ist zur Hälfte „abgeholzt”. Für das energiehungrige Kapital wird nun der Zugang zu Land entscheidend, die nutzbare Erdoberfläche ist jedoch begrenzt und für Menschen im Süden eine Überlebensgrundlage.
Eine Welle neuer Landnahmen für biogene Kraftstoffe, Nahrungsmittel für den Milch- und Fleischkonsum westlicher Prägung hat deshalb katastrophale Auswirkungen: Die Lebensperspektiven ganzer Bevölkerungsgruppen werden zugunsten von Automobil, Fleisch und Co. zerstört. Eine Alternative ist möglich: sie besteht in solidarischen Ökonomien und sozialen Innovationen. Energie, Rohstoffe und Nahrung sind möglichst versorgungsnah herzustellen. Landnutzung sollte gemeinschaftlich reguliert werden, wobei das Recht auf Nahrung im Zentrum stehen muss.
14.12.2011, ab 17 Uhr, ÖGB-Buchhandlung, 1010 Wien, Rathausstraße 21
Musikalisch unterstützt vom Augustin Stimmgewitter findet am 14.12.2011 in der Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags die Präsentation des Buchs “Wie bleibt der Rand am Rand” statt. Bei Punsch und Musik kann man sich ab 17 Uhr auf die Präsentation vorbereiten, anschließend findet die Lesung und Diskussion statt. Auf dem Podium diskutieren und lesen der Autor des Buches Robert Sommer, Arno Pilgram vom Institut für Kriminalsoziologie, sowie die Schauspielerin Maren Rahman, die die Lesung ebenfalls musikalisch abrunden wird. Nach der Buchpräsentation gibt es zum Abschluss noch einmal Klingendes vom Stimmgewitter.
13.12.2012, 20 Uhr
Pankahyttn, Johnstraße 45, 1150 Wien
Präsentation & Diskussion von
Robert Foltin: Und wir bewegen uns noch
Mehr zum Buch hier!
Mo., 7. November 2011, 19:30, Aktionsradius Augarten
Gaussplatz 11, 1200 Wien
anschliessend Buffet & Musik!
Nach der kritik nun die utopie: Andreas Exner, Birgit Fritz, Lukas Kranzl und Renate Nahar stellen 3 Titel des Herbstprogrammes von kritik & utopie im Rahmen eines Gesprächs über konkrete Utopien jenseits des Kapitalismus vor: “Kämpfe um Land”, “Forumtheater und Demokratie in Indien” sowie “Das Kapital politisch Lesen”
Buchpräsentation & Diskussion mit dem Autor Robert Foltin
28. Oktober 2011 20:00
Bibliothek von unten
W23, Wipplingerstraße 23 (im Stiegenabgang) 1010 Wien
Infos zum Buch: http://www.mandelbaum.at/books/806/740
weitere Präsentationstermine unter: http://robertfoltin.net/
